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SCHNITTSTELLE - Semesterabschluß & Vernissage

Antenne auf dem Bethanien Kirchturm, Mirbachplatz in Weißensee, Foto: Peggy Sylopp

Freitag 17. Februar 2017
17-22 Uhr
Semesterabschluss Abschlusspräsentationen Schnittstelle Installationen, Musik, Essen und Bar
17-22 Uhr
Eröffnung Kabinett Björn Streek

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Aktuell


SCHNITTSTELLE

Projekte aus den Fachgebieten Malerei, Produktdesign, Textil- und Flächendesign und Visuelle Kommunikation

13.-24. Februar 2017
Täglich geöffnet 14-18 Uhr


Ausstellung Kabinett

Björn Streeck - Sechszeiler 1-4

17. Februar - 3. März 2017



In the first place, we don’t like to be called “refugees”

Viele aktuelle Debatten in Deutschland, speziell auch im künstlerischen Feld, kreisen um die Thematisierung von Flüchtlingen. Soziokulturelle Transformationsprozesse und politische Spaltungen, wirtschaftliche Wachstumsszenarien, Städte- und Häuserbau, Bildungssystem, Sozialarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement, all das wird mit den Geflüchteten verbunden. Auch auf europäischer und globaler Ebene werden Binnengrenzen, Brexit und generelle Visionen und Verwerfungen unter diesem einen Aspekt gesehen.

Einerseits übersteigt die gegenwärtige Problematisierung von Flüchtlingen die tatsächlichen Auswirkungen und Bedeutungen, die eine Minderheit der Ankommenden auf die Gesellschaft hat. Andererseits sind die zentralen Personen austauschbar. Es geht nicht um die Flüchtenden selbst. Sie sind in diesem gesellschaftlichen Veränderungsprozess nicht relevant und kommen einzig als Wissensobjekte, jedoch nicht als Wissenssubjekte vor.

Wir wollen in der KUNSTHALLE eine Entgrenzung der Problemstellung andenken. Es geht dabei um Artikulationsmöglichkeiten, Einspruchsoptionen, Rechte und Machtverhältnisse. Aber es geht auch um andere Betrachtungsweisen, etwa der Geschichte des Asyls und einer Formierung von Identität und Gesellschaft. Weshalb setzt eine aktuelle Formierung auf Arbeitsverbot und Integrationsgebot? Was müsste ein internationales Miteinander im Zuge globaler Konflikte bedeuten? Weshalb mündet die aktuelle, globale Situation vielfach in einem lokalen Definitions- und Informationsdefizit? Wem werden eigene Ausdrucks- und Artikulationsweisen zugestanden, wer ist auch hinsichtlich der Darstellungsoptionen ausgegrenzt und abgeschnitten? Wie sind Fragen nach Selbstverwaltung und Selbstdefinition genereller zu verstehen?

'In the first place, we don’t like to be called “refugees”' ist nicht eine fixe Ausstellung, sondern ein Work in Progress. Darin sollen Präsentationen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art stattfinden. Nicht alle Themen sind in der gleichen Weise öffentlich zu verhandeln. Auch spezifische, geschützte Bereiche und andere Sphären sollen entwickelt werden, in denen Formen des Widersprüchlichen als heterogener Antagonismus nebeneinander erscheinen können, um Konstellationen jenseits des politischen Ein- und Ausschlusssystems zu erproben.

Wir freuen uns, dass wir im WS 16/17 die von Prof. Susanne Lummerding initiierte Veranstaltungs- und Diskussionsreihe zur debatte: differenzen . bündnisse . empowerment des FG Theorie & Geschichte mit dem FG Grundlagen und der *foundationClass in der KUNSTHALLE durchführen können und damit eine theoretische Klammer zu 'In the first place, we don’t like to be called “refugees”' haben werden.

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Veranstaltungsprogramm

SCHNITTSTELLE - Abschlußpräsentationen

Antenne auf dem Bethanien Kirchturm, Mirbachplatz in Weißensee, Foto: Peggy Sylopp

Freitag 17. Februar 2017
17-22 Uhr
Semesterabschluss Abschlusspräsentationen Schnittstelle Installationen, Musik, Essen und Bar
17-22 Uhr
Eröffnung Kabinett Björn Streek

Öffnungszeiten

Die Kunsthalle ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Donnerstag von 14:00 - 18:00 Uhr
sowie an den Veranstaltungen

Kontakt


Kunsthalle am Hamburger Platz
Gustav-Adolf-Straße 140
13086 Berlin
kunsthalle(at)kh-berlin.de

Anfahrt mit dem öffentlichem Verkehr

Bus 156; 158; 255; N 50 Haltestelle: Hamburger Platz
Tram M2 Haltestelle: Am Steinberg (600 m Fußweg)
Tram 12; M13 Haltestelle: Gustav Adolf Str. / Langhansstr. (580 m Fußweg)
www.bvg.de

Lehrveranstaltungen

Die Teilnahme an den Veranstaltungen steht allen Studierenden und Alumnis sowie einer interessierten Öffentlichkeit frei. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Vorhaben und Kooperationen mit der KUNSTHALLE können sowohl neue kurz- oder langfristige Projekte aber auch Präsentationen, Diskussionen und Vorstellungen älterer Arbeiten umfassen. Semesterarbeiten sowie Anrechnungen und Creditpoints sind möglich.

Einzelbesprechungen und Termine außerhalb der Veranstaltungen bitten wir Sie unter kunsthalle(at)kh-berlin.de zu verabreden.

Donnerstags 14:00-16:00 Uhr

Besprechung persönlicher Arbeiten und Arbeitsweisen hinsichtlich einer öffentlichkeitswirksamen Kontextualisierung, Präsentation, Vermittlung und Positionierung. Besprechung von Sonderpräsentationen, Organisation öffentlicher Diskussionen und Veranstaltungen in der KUNSTHALLE und an anderen Veranstaltungsorten.
Organisation eines studentischen Beirates der KUNSTHALLE:

  • Bewerbungs & Auswahlverfahren für den Beirat
  • Organisation des Beirates

Donnerstags 17:00-18:00 Uhr

Kollaboration; Ausstellungs-, Diskussions- und Präsentationsplattform KUNSTHALLE

Konzeption, Ausarbeitung, Beiträge zum Semesterprojekt 'In the first place we don't like to be called "refugees"'

Ausstellungsthemen, Relevanz, Verknüpfung gesellschaftlicher Fragestellungen mit spezifischen Arbeitsweisen und künstlerisch-gestalterischen Positionen